Virales Marketing - ein Begriff, den man aus dem Marketing schon lange
kennt. Hierbei geht es darum, Kundennachfrage zu automatisieren. Das
heißt, dass es durch Maßnahmen zu einer Pull-Nachfrage
kommen soll. Ein Beispiel. Ein Unternehmen entwickelt ein Accessoir
welches ein Produkt promotet. Das Accessoir ist derart gestaltet, dass
es nicht verschenkt oder vertrieben werden muss (müsste),
sondern Begehrlichkeiten weckt, sodass die Kunden es aus Eigeninitiative
heraus nachfragen und dann untereinander selbst vertreiben bzw.
weiterempfehlen. Häufig wird Virales Marketing
grundsätzlich auf das Medium Internet bezogen (siehe etwa Virales Marketing bei Wikipedia).
Dieser Meinung schließen wir uns nicht an, wenngleich das
Internet sicher die ideale Plattform für die virale
Verbreitung darstellt. Denn der Name virales Marketing beruht auf der
Verbreitung von Mensch zu Mensch - wie bei einem Krankheitserreger.
Bezogen auf den Linkaufbau beteutet Virales
Marketing nun, etwas (dies mag ein Spiel sein, ein Modul
für eine CMS-System, eine besondere News oder ein Video,
etc.), dass entwickelt wird und sich dann im Internet durch die User
selbst verbreitet. So kann ein Modul, das auf der eigenen Seite
angezeigt wird (etwa: eine animierte Karte auf einer Astro-Seite,
welche jahreszeitengenau die Lage von Sternbildern am Abendhimmel
anzeigt) über einen iframe auf andere Seiten als
zusätzliches Inhaltselement für diese Seiten dort
eingebaut werden. Damit verlinkt diese Seite dann wieder auf die Seite
des Entwicklers.
Der genaue Begriff für diese
Vorgehensweise ist, bezogen auf den automatisierten Linkaufbau im
Internet, das sogenannte Linkbait. Per
Linkbait kann somit eine Vielzahl an Links auf die eigene Seite
generiert werden. Allerdings funktioniert dies natürlich nur,
wenn das entsprechende Modul, die News auf die verlinkt wird, etc. auch
das Potential bietet, von anderen Seiten im Netz genutzt, bzw.
aufgegriffen zu werden.